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Gedenken an Matthias Claudius

Über Matthias Claudius

Statue von Matthias Claudius im Garten des Matthias-Claudius-Kirche Oldenfelde, gestaltet von Bernd Stöcker

2015 Matthias Claudius Jahr. Am 15. August 1740 in Rheinfeld geboren, wurde er zunächst Sekretär in Kopenhagen, später Journalist und Dichter. Claudius gab den "Wandsbecker Boten" heraus, in dem viele wichtige Köpfe seiner Zeit schrieben und Wandsbek weit über seine Grenzen hinaus bekannt machte. Matthias Claudius starb am 21. Januar 1815 in Hamburg.

Der 275. Geburtstag und der 200. Todestag bieten Gelegenheit, Matthias Claudius Aufmerksamkeit zu schenken.

Mehr zu Matthias Claudius gibt es bei der Matthias-Claudius-Gesellschaft.

Veranstaltungen

Anlässlich des Matthias Claudius-Jahres bietet die Kirchengemeinde Meiendorf-Oldenfelde einige Veranstaltungen an:


Erinnerungen an Matthias Claudius

Donnerstag, 7. Mai, 15.30 Uhr
Matthias-Claudius-Gemeindezentrum


„Das Wandsbeker Lied“

Weihet euch nicht Gram und Leide
Über die Gebühr!
Unterm Mond ist viele Freude,
und die meiste hier.
Hier wachsen Büsch´ und Bäume
Und Blumen überall;
Hier träumt man goldne Träume
Zum Lied der Nachtigall.


Mit diesen heiteren Versen von Matthias Claudius laden wir Sie herzlich ein zu einem Nachmittag mit Texten und Liedern des Wandsbeker Dichters und Journalisten, zum Zuhören und Mitsingen.

Zum Termin im Kalender


Zu Besuch bei Familie Claudius in Wandsbek - Kinderbibeltag

Sonnabend, 23. Mai 10 - 14 Uhr
Matthias-Claudius-Gemeindezentrum


Bei Matthias Claudius, seiner Frau Rebekka und denvielen Kindern herrschte immer fröhliches Leben.
Davon erzählen noch viele heitere Gedichte, die Matthias seinen Lieben widmete. Er spielte und lachte gerne mit seinen Kindern und es war ihm wichtig, dass alle Feste aufs Schönste gefeiert wurden. Ja, Matthias erfand sogar noch neue Feste extra für seine Kinder dazu: Das Eiszapfenfest etwa, oder das Bratäpfelfest.

Liebe Kinder, wir verbringen bei unserem Kinderbibeltag einen fröhlichen und schönen Tag mit Familie Claudius.

Matthias hat uns manches zu erzählen, Mutter Rebekka lädt uns zum Essen ein. Es gibt allerlei Spiele, ein Quiz rund um den großen Wandsbeker Dichter und Journalisten und wir basteln uns eine schöne Erinnerung an unseren Tag bei Familie Claudius.

Sabine Fohl, Anita Grell & Ulrike Ziegs

 

Zur Veranstaltung im Kalender


Auf den Spuren von Matthias Claudius

Sonnabend, 30. Mai, 15 Uhr (im Puvogel-Garten)
Treffpunkt U-Bahnhof Farmsen um 14.30 Uhr


„Wandsbek war damals ein Ort von kaum mehr als 100 Häusern, etwa eine Fußstunde vor den Toren Hamburgs, inmitten von großen Gärten, mit einer hohen Kirche und dem in einen schönen Park eingebetteten Schloss.“


Auch wenn Wandsbek heute ganz anders aussieht als das idyllische Dorf zu Zeiten von Matthias Claudius, gibt es noch etliche Erinnerungen, die von seinem Leben und Wirken erzählen und seine Zeit lebendig werden lassen. Wir begeben uns mit einer interessanten und sachkundigen Führung mit Herrn Pommerening von der Matthias-Claudius-Gesellschaft auf Spurensuche in Wandsbek.
Anmeldungen im Kirchenbüro, weitere Informationen bei Pastorin Fohl.

Zum Termin im Kalender


„Auf den Spuren von Matthias Claudius“ - Ausflug

Sonnabend, 25. Juli, Abfahrt 9.00 Uhr
Matthias-Claudius-Gemeindezentrum

(auf Wunsch ab der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche)


Wir besuchen Gut Emkendorf, wo die schönen Parkanlagen
Matthias Claudius zu seinem Lied „der Mond
ist aufgegangen“ inspiriert haben sollen und besichtigen
Gut Schierensee.

Emkendorf, um 1795 von dem Baumeister C. G. Horn
für das Ehepaar Fritz und Julia Reventlow umgebaut,
war um die Wende des 18. Jahrhunderts eine der bedeutendsten
Kulturstätten Norddeutschlands. Vor allem
die kunstverständige Hausherrin war es, die eine ganze
Anzahl führender Persönlichkeiten, Männer wie Frauen,
um sich sammelte, von Klopstock und Lavater bis zu
Matthias Claudius.
Heute ist Emkendorf immer noch einer der schönsten
frühklassizistischen Profanbauten des Landes mit einer
reichen Original-Innenausstattung. Während des
Sommers finden hier Konzerte im Rahmen des Schleswig-
Holstein-Musikfestivals statt.

Auf Gut Schierensee lebte jahrelang Baron v. Saldern,
Berater des Zaren Peter III und der Zarin Katharina II.
Als Alterssitz baute er sich 1776 - 1782 das prächtige
Herrenhaus und den architektonisch schönen Gutshof
von Schierensee. Die gesamte Inneneinrichtung
ist aus der Bauzeit original erhalten geblieben. Heute
gehört Schierensee Europas größtem Brillenhersteller
Fielmann, der dieses einmalige Kulturdenkmal mithilfe
einer Stiftung erhält. Der Gutshof ist ein landwirtschaftlicher
Bio-Betrieb.

Die Kosten für die Busfahrt, Mittagessen, die Eintritte
und Führungen betragen 39 €. Anmeldungen bitte im
Kirchenbüro, weitere Informationen bitte bei Pastorin
Fohl, Tel.: 648 680 313.

Matthias-Claudius Denkmal am Wandsbeker Markt