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Gedenken an Dietrich Bonhoeffer

Über Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer, Plakette
Plakette in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, gestaltet von Ricarda Wyrwol © J. Delfs

 

Dietrich Bonhoeffer wurde am 4. Februar 1906 in Breslau gebohren und am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg ermordet.

Dietrich Bonhoeffer war Theologe und seit etwa 1938 Mitglied im Widerstand. Kurz vor Kriegsende wurde er im Konzentrationslager Flossebürg hingerichtet.

 

Mehr zu Dietrich Bonhoeffer gibt es auf dem Dietrich Bonhoefer Portal

Veranstaltungen

Anlässlich des Todestages von Dietrich Bonhoeffer bietet die Kirchengeneinde Meiendorf-Oldenfelde einige Veranstaltungen an:



Die brennende Wunde. - Auswirkung der beiden Weltkriege auf Menschen, Familien, Gesellschaft und Staat bis heute

Vortragsreihe „Ehrfurcht vor dem Leben  -  Donnerstag, 23. April, 19 Uhr  - Rogate-Gemeindezentrum

Am 27. Januar war der nationale Gedenktag zur 70. Wie­derkehr der Befreiung des KZ Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee.

Am 9. April begehen wir den 70. Jahrestag der Ermor­dung Dietrich Bonhoeffers im KZ Flossenbürg - hier in der Gemeinde bedacht im Gottesdienst am 12. April in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.

Am 8. Mai vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitula­tion des faschistischen Deutschen Reichs.

Über zwei Generationen liegt das zu­rück; der Erste Weltkrieg gar vier Ge­nerationen.

Jede Familie, jeder Mensch ist von diesen Ereignissen berührt - jeder Mensch, dessen Wurzeln in Deutsch­land 70 oder 100 Jahre zurück rei­chen. Mit Langzeitwirkung bis heute.

Zudem kommen heute Flüchtlinge in unser Land und suchen Rettung, Hil­fe, Sicherheit und Solidarität. In ihren Heimaten erlitten sie Angst und Ge­walt, die vergleichbar sind mit dem, was Menschen in Deutschland vor 100 und 70 Jahren erlebten.

Mit ihrer katastrophalen Erfahrung werden sie jetzt zu unseren Mitbürgern, die wie wir selbst Ähnliches (er) tragen in unserem persönlichen, in unserem Familien­gedächtnis.

An welchen Punkten unseres gegenwär­tigen Lebens spüren wir konkret die an­haltende Wirkung der beiden Weltkriege - individuell, familiär, gesellschaftlich oder auch politisch?

Wo fallen uns die Spätfolgen auf - und wo sind sie gegenwärtig, ohne dass wir es bewusst merken?

Nach einem Impuls zu Beginn des Abends führen wir ein offenes gemeinsames Ge­spräch.

Wir tauschen Erlebnisse und Erfahrungen aus; wir versuchen, schwer Verständli­ches zu deuten; wir berichten davon, wie es gelingen kann, persönlich und gemein­schaftlich mit Bedrückendem umzuge­hen.

Herzliche Einladung an Menschen aller Generationen, die in unserer Gemeinde leben!

Nils Christiansen

 

Zur Veranstaltung im Kalender