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Gottesdienste
20.05.12 10:00 Uhr: Dietrich-Bonhoeffer-Kirche: Gottesdienst mit Pastor Delfs (Abendmahl)
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20.05.12 17:00 Uhr: Thomas-Kirche: Jugend-Gottesdienst; Verabschiedung von Diakonin Schmidt-Paul
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Veranstaltungen
09.06.12 19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung: Die Farben der Schöpfung. Bilder von Ingrid-Johanna Koops
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Geschichte, Architektur und Inventar
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40 Jahre Dietrich-Bonhoeffer-Kirche von Claus-A. Revenstorff
In der Chronik, die Pastor Jäkel 1963 mit viel Liebe beginnt, kann man neben dem Aufbau der Gemeinde immer wieder von Aktionen der Versöhnung mit den Juden, Bäume pflanzen und dem Versuch das „Dritte Reich“ zu bewältigen, lesen.
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Dietrich Bonhoeffer, 1906 - 1945Ich denke an unsere Veranstaltung zum 100. Geburtstag von Bonhoeffer mit der Spaltung der Ev. Kirche in die Deutschen Christen mit dem Reichsbischof Müller, der verlangte, dass bei der Ordination die neuen Pastoren nicht auf Christus sondern auf Adolf Hitler ein Eid abgelegt werden musste, und die „Bekennende Kirche“ mit der Erklärung von Barmen, wo Jesus Christus und die Bibel im Mittelpunkt stehen.
Beim Bau der Bonhoeffer-Kirche ging es natürlich in erster Linie darum, den vielen neuzugezogenen Familien eine neue kirchliche Heimat zu geben. Die Flutkatastrophe von 1962 hatte viele Bürger aus der Elbregion nach Oldenfelde verschlagen. Als ich im Sommer 1964 nach Oldenfelde zog, blühten auf dem Roggenfeld zwischen Bekassienenau und Arnswalder Straße die Kornblumen. Der Hannibal (Hochhaus Greifenberger Straße) wurde später im Abendblatt als Meilenstein auf dem Weg zu neuen architektonischen Formen des sozialen Wohnungsbaues gefeiert. Innerhalb von 4 Jahren ziehen 7.000 neue Bürger nach Oldenfelde.
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 An der Wolliner Straße gründet man am 20. Februar 1959 eine neue Ev-Luth. Kirchengemeinde und baut ein Gemeindezentrum, zunächst ohne Kirche, weil noch eine Verwaltungsbaracke des Ortsamtes im Wege steht. 1960 wird die katholische Kirche Mariä-Himmelfahrt an der Oldenfelder Straße geweiht. War es nun die Flutkatastrophe oder der Tatbestand, dass sich Pastor Sellin und Pastor Jäkel nicht verstanden, dass man sehr schnell mit der Planung und Realisierung eines Kirchenzentrums an der Greifenberger Straße begann? Schon 1963 entscheidet man sich für den Entwurf von Architekt Arthur Andersen und beginnt im April 1964 mit dem Bau eines Pastorates und Gemeindezentrums an der Greifenberger Straße. Ein Jahr später, im April 1965 ziehen Pastor Jäkel und Küster Trautsch in die neuen Wohnungen ein. Am Pastorat prangt ein einladendes Schild:
Pastor Jäkel, Sprechstunden jederzeit (es gab noch keinen Anrufbeantworter). Küster Trautsch hatte Freude an den Außenanlagen. Dafür erhielt er vom Hamburger Gartenbauverein von 1970 bis 1977 wertvolle Auszeichnungen.
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 Am 30. Juli 1965 wird bei strömenden Regen der Grundstein zur noch namenlosen Kirche gelegt. Am 10. Oktober 1965 weiht Propst Schwennen, damals noch alleiniger Propst in Stormarn, den Gemeindesaal und das Zentrum mit einem Gottesdienst im Gemeindesaal ein. Und am 6. November 1966 wird in Anwesenheit von Susanne Dreß, einer Schwester von Dietrich-Bonhoeffer, die neue Kirche von Landespropst Hasselmann eingeweiht.
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 Ich entsinne mich noch genau an den Tag, als von Firma "Später" mit einem Autokran die Stahlkonstruktion, einen Gittermast, wie wir ihn sonst von den Überlandleitungen kennen, auf das fertige Turmfundament gestellt wurde. Das Kirchenschiff ist einem Zelt in der Wüste aus der Bibel nachempfunden. Die Nomaden zogen von Ort zu Ort zum Weiden ihrer Tiere und fanden im Zelt ihren familiären und geistlichen Mittelpunkt. So sollten auch die vielen Flutgeschädigten und Flüchtlinge hier an der Greifenberger Straße ihr „Zuhause“ finden.
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 Das bedeutendste Merkmal der Kirche ist das 10 Meter hohe Betonglasfenster, mit dem der Künstler Prof. Ernst-Günter Hansing „die Kraft im Glauben Bonhoeffers“ zum Ausdruck bringt. Die handwerkliche Ausführung übernahm der Kunstglaser Günter Kruse aus Flensburg. Es ist das größte Betonglasfenster Europas. Hier erfahren Sie mehr über das Fenster.
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 Das Taufbecken mit dem Fisch entwarf der Volksdorfer Künstler Fritz Fleer.
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 Das Altarkreuz schuf die Bildhauerin Gabriele Marwede aus Hannover.
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 Die vier Glocken im Turm – Freude – Gerechtigkeit – Friede – Freiheit, wurden in Karlsruhe bei der Fa. Bachert gegossen. Der nadelspitze Turm , dessen strenge Form durch eine Glockenstube im unteren Drittel aufgelockert wird, erreicht eine Höhe von 49 Meter.
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 Frau Jäkel beginnt mit einigen Ehrenamtlichen zunächst einen Chor zu gründen. Dann folgen weitere andere Arbeitskreise. Als am 1. August 1967 Frau Beate Jesse-Bruns als Kirchenmusikerin ihren Dienst antrat, gab sie Konzerte auf einer Mini-Orgel. Erst am 25. Februar 1973 wird die neue Schuke-Orgel aus Berlin von Propst Schröder geweiht.
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 Zum 25. Kirchweihfest überbringt die Partner-Gemeinde Wittenburg den Taufkerzenständer, eine Arbeit des Kunstschmiedes in Wittenburg.
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 Der Opferkerzenleuchter, eine Arbeit der Metallwerkstatt Andreas Kahl in Barsbüttel, der Form des Kirchenfensters nachempfunden, wird durch eine Spende eines Gemeindemitgliedes im Jahre 2000 initiiert.
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